© Fritz Guthmann 1999
Seite eingerichtet von
Dr. Andreas Guthmann
Fachbereich Mathematik
Universität Kaiserslautern
67663 Kaiserslautern
e-mail: guthmann@mathematik.uni-kl.de
Quellen pfälzischer Hauptbäche
Die Quellen der größeren Pfälzischen Bäche sind durch Rittersteine ausgezeichnet. Es handelt sich dabei umALSENZ
URSPRUNG
P.W.V.
Ritterstein Nr. 285
Lage: Der Stein steht am Zaun des Schwimmbades in Alsenborn. Hier beginnt der 57 km lange und 1985 angelegte Alsenz-Wanderweg, der mit dem weiß-blauen Strich markiert ist und an der Nahe endet. 1989/90 wurde er mit dem gleichfarbigen, damals in Hochspeyer endenden Wanderweg vom St. Germanshof, verbunden.
Wanderkarte: Enkenbach-Alsenborn.
Legende: Bad.
Markierung: Weiß-blauer Strich.
Historischer Hintergrund: Der Alsenbrunnen ist die Quelle der Alsenz, des größten Baches der Nordpfalz. Die Quelle war früher als Waschbrunnen ausgebaut und liefert heute auch das Wasser für das Alsenborner Freibad. Rechts nach dem Eingang zum Bad stand auf einem kleinen Hügel die Dieburg, eine Niederburg zum Schutz der Straße von Kaiserslautern nach Mainz und Worms. Alsenz kommt von dem vorgermanischen Gewässernamen Alsantia. Christmann leitet den Namen vom keltischen alison = Erle her.
Zielort: Enkenbach-Alsenborn; VG Enkenbach-Alsenborn, LK Kaiserslautern.
Wanderung: Keine. Der Ritterstein ist am Zaun, auf der linken Seite des Eingangs in das Schwimmbad. Der Brunnen ist heute ein kleiner Entenweiher.
Stein aufgestellt: Anfang der 80er Jahre.
[Dr. Ernst Christmann: Die Siedlungsnamen der Pfalz; Teil I. - Wanderweg in Pfälzerwald]ECKBACH
URSPRUNG
P.W.V.
Ritterstein Nr. 286
Lage: Westlich von Hertlingshausen, zwischen Herrenkopf und Schollenberg, im hinteren Eckbachtal, auf der linken Talseite rechts an der Böschung, in der Wochenend-Haus-Siedlung "Klein-Frankreich", etwa 50 m hinter dem Haus Nr. 31.
Wanderkarte: Bad Dürkheim.
Legende: Keine.
Markierung: Keine.
Koordinaten: 3428 840, 5484 650 (abw.).
Beschreibung: Die mit Sandstein gefaßte Quelle entspringt im Eckbachtal direkt an der Nordseite der Waldstraße am Fuß des Schollenberges, vor den letzten Häusern im Talende.
Zielort: Hertlingshausen.
Wanderung: Keine. Die gefaßte Quelle ist direkt neben der Straße.
EIS-URSPRUNG
P.W.V.
Ritterstein Nr. 287
Lage: Südwestlich von Ramsen und südlich des Eiswoogs, im Tal zwischen Eiskopf und Lerchenkopf.
Wanderkarte: Enkenbach-Alsenborn.
Legende: Br.
Markierung: 150 m westlich vom blau-weißen Strich.
Koordinaten: 3426 540, 5485 230 (abw.).
Beschreibung: Die Quelle des Eisbachs entspringt am Talende in einer Mulde, die von vier Bergen (Eiskopf, Bärenkopf, Hohe Bühl und Lerchenkopf) gebildet wird.
Zielort: Alsenborn.
So findet man ihn: Vom Parkplatz Eiswoog an der L 395 beim Gasthaus Forelle mit dem blau-weißen und gelben Strich nach Süden. Nach 700 m folgt man bei einem kleinen Weiher nur noch der blau-weißen Markierung. Nach weiteren 700 m verläßt die Markierung das Tal nach links und wir folgen jetzt ohne Markierung geradeaus den Talweg. Auf der linken Seite sind kleine leere Fischweiher und nach 300 m öffnet sich das Tal zu einer großen Mulde. Auf der linken Seite sind mehrere gebändigte Brunnen und rechts eine kleine Wiese. Wir folgen einen Weg nach links und sehen rechts die Quelle mit der Ritterstein-Inschrift in einem Felsblock.
HOCHSPEYERBACH
URSPRUNG IM BAD
P.W.V.
Ritterstein Nr. 272
Lage: Am südwestlichen Ortsrand von Hochspeyer, am Zaun im Schwimmbad.
Wanderkarte: Enkenbach-Alsenborn.
Legende: Keine.
Markierung: Weißes Kreuz und blau-gelber Strich.
Koordinaten: 3419 800, 5478 740 (abw.).
Beschreibung: Der Hochspeyerbach entspringt in einem Weiher am südwestlichen Ortsrand von Hochspeyer. Inzwischen ist daraus ein modernes Freibad geworden, das von einem Zaun umgeben ist. Sowohl der Ritterstein als auch der Weiher sind hinter der Umzäunung. Der PWV hat sich zum Ziel gesetzt, die Quellen aller Pfälzer Hauptbäche mit einem Ritterstein zu kennzeichnen.
Zielort: Hochspeyer.
Wanderung: Keine. Die Markierungen gehen am Eingang des Schwimmbads vorbei. Man geht nach links und mit der Straße und dem Wanderwegen den Zaun entlang nach rechts. Nur ca. 100 m weiter ist im Gelände des Schwimmbads, direkt am Zaun, der Ritterstein.
Stein aufgestellt: Der Stein wurde 1996 beim Umbau des Schwimmbades an den Zaun gesetzt.
ISENACH-
URSPRUNG
P.W.V.
Ritterstein Nr. 277
Lage: Nordwestlich von Bad Dürkheim im Isenachtal, westlich der Felsenköpfe.
Wanderkarte: Bad Dürkheim.
Legende: Isenach-Ursprung, 313.
Markierung: Weiß-gelber Strich.
Koordinaten: 3427 480, 5482 500.
Beschreibung: Der Ritterstein steht direkt über der Quelle, der die Isenach in einer Mulde neben dem Fahrweg entspringt. Die Quelle wurde 1985 vom "Verein Naturpark" mit Sandsteinen neu gefaßt. Die Initialen PWV fehlten zunächst, weil offensichtlich auf dem kleinen Stein nicht soviel Platz war. Es wurde aber eine Lösung gefunden, denn ein kleiner zusätzlicher Stein darunter trägt jetzt die PWV-Initialen.
Zielort: Frankenstein.
Wanderung: Vom Parkplatz Isenachweiher mit dem blau-weißen Strich nach Norden in das Isenachtal. Nach knapp 4 km beginnt der weiß-gelbe Strich nach Westen. Hier sind es noch 400 m bis zur Quelle und zum Ritterstein.
Stein aufgestellt: Der Ritterstein wurde 1983 vom PWV errichtet.
[Walter Eitelmann: Pfälzerwald 1983/4]